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JesusLEBT-Andacht
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Lk 12,32 Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.
Das Christentum gilt mit über einer Milliarde Anhängern seit langem als die größte Religion der Welt. Und statt den Christen fürchteten sich viele vor den Christen - vor Kreuzrittern und Inquisitoren. Hat die Aussage Jesu für uns heute überhaupt noch eine Bedeutung? Oder ist das irdische Reich längst in den Händen der Christen?
Jesus hatte schon vor 2000 Jahren viele Anhänger. Manche wollten geheilt werden oder fanden einfach gut was Jesus zu sagen hatte. Jesus verkündete Liebe und Hoffnung und damit konnten sich viele identifizieren. Aber Jesus sprach auch von Bedrängnis, von Widerstand und von seinem Leiden und Sterben. Die Passion passte nicht in die heile Welt und als Jesus hingerichtet wurde, waren die Jünger alleine.
Das Christentum ist groß, solange es in das Konzept passt, solange man damit Politik machen kann und die Normen und Werte in sind. Aber wenn sich das Blatt wendet schrumpft auch scheinbar die Zahl der Jünger und es wird deutlich: Es ist eine kleine Schar, eine Schar, die manchmal noch Angst vor den eigenen "Glaubensbrüdern" haben muss. Die unsichtbare Gemeinde, die kleine Schar - ihr Ziel ist keine Machtpolitik und sie wird oft übersehen. Doch Gottes Reich ist ihre Heimat.
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