Lk 11,9 Und ich sage euch: Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!
Lk 11,10 Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.
Lk 11,11 Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten - und wird er ihm statt des Fisches
Lk 11,12 Oder auch, wenn er um ein Ei bäte - er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben?
Lk 11,13 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wißt, wieviel mehr wird der Vater, der vom Himmel
Jesus treibt es auf die Spitze. Der Freund würde dem Freund etwas geben, allein aufgrund der Bitte - auch ohne Freundschaft. Eltern geben ihren Kindern, auch wenn sie selbst böse sind. Gott gibt gerne. Er ist gut und es ist ihm ein Anliegen zu helfen. In Gemeinschaft mit Gott zu leben heißt zwar nicht, die Hände in den Schoß zu legen, aber wer es versäumt sich von Gott helfen zu lassen braucht sich nicht zu wundern, daß Gott sich nicht aufdrängt. Das war auch schon damals dem Volk Israel bekannt:
Jes 30,15 Denn so spricht der Herr, HERR, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet. In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt.
Es gibt viele christliche Bücher, in denen gestritten wird, ab wann man gerettet ist. Martin Luther rang, wie viele seiner Zeitgenossen, um die Frage, wie man Gott gnädig stimmen kann. Dabei ist Gott gnädig. Er vergibt denen, die ihn um Vergebung bitten. Und wenn wir uns von Gottes Geist leiten lassen möchten, brauchen wir uns nur an Gott zu wenden.
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