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JesusLEBT-Andacht




Lk 11,5 Und er sprach zu ihnen: Wer von euch wird einen Freund haben und wird um Mitternacht zu ihm gehen und zu ihm sagen: Freund, leihe mir drei Brote,
Lk 11,6 da mein Freund von der Reise bei mir angekommen ist und ich nichts habe, was ich ihm vorsetzen soll!
Lk 11,7 Und jener würde von innen antworten und sagen: Mach mir keine Mühe! Die Tür ist schon geschlossen, und meine Kinder sind bei mir im Bett; ich kann nicht aufstehen und dir geben?
Lk 11,8 Ich sage euch, wenn er auch nicht aufstehen und ihm geben wird, weil er sein Freund ist, so wird er wenigstens um seiner Unverschämtheit willen aufstehen und ihm geben, so viel er braucht.


Mit dem Vaterunser sind alle wesentlichen Bedürfnisse als Gebet zusammengefaßt. Jetzt müßte es nur noch gebetet werden.

In fast allen Religionen wird (zu wem auch immer) gebetet, selbst dann, wenn "Gott" nicht unbedingt als gütig angenommen wird. Und das hat eine gewisse Logik. Selbst wir geben oft nach, wenn ein Anderer zu sehr nervt. Welchen Verlust hat dagegen ein Gott, der genug zu geben hat? Man muß tatsächlich keinen gütigen Gott annehmen, um ihn um etwas zu bitten.

Wer nun Gott kennt, der weiß, daß er gerne gibt, der weiß, daß er uns helfen will. Wer alles das immer wieder erfahren hat, der wird sich erst recht an Gott wenden. Doch es sind alle eingeladen, sich von Gott helfen zu lassen. Auch die, die Gott noch nicht kennen, die noch nicht wissen, ob Gott es gut mit ihnen meint. Zu verlieren haben wir nichts, aber wir können alles gewinnen.

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