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JesusLEBT-Andacht




Pred 1,2 Nichtigkeit der Nichtigkeiten! - spricht der Prediger; Nichtigkeit der Nichtigkeiten, alles ist Nichtigkeit!
Pred 1,3 Welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Mühen, mit dem er sich abmüht unter der Sonne?


Was bestimmt unsere Welt? Es war ein Zufall, daß gerade das eine unter Millionen von Spermien im richtigen Augenblick mit der Eizelle verschmolz, und „ich“ daraus wurde. Es war reiner Zufall, das auf diesem Planeten Leben entstand. Es kam zufällig zu Asymmetrien, auf Grund derer dieses Universum überhaupt existiert. Alles wird bis ins kleinste vom Zufall bestimmt. Die Quantenphysik sagt, die Welt ist aus sich zufällig verhaltenden „Elementen“ aufgebaut. Alle Prozesse, die mich bestimmen sind einem Zufallsprozess entsprungen, auch mein Denken. Wäre der Prozess anders gelaufen, wäre ich jetzt entweder nicht da, oder ich wäre irgendwie anders, würde anders aussehen, anders reden und anders denken. Es ist also einfach nur Zufall, daß ich das denke, was ich denke und es ist auch Zufall, daß es Sinn macht, wenn es Sinn macht.
Trotzdem singen Vögel, lacht mir das Herz, trotzdem „bin“ ich, liebe und lebe ich. Trotzdem bin ich nicht allein. Hier sind Menschen, die mich verstehen. Was ist das für ein Zufall? Wie sollte man ihn beschreiben? Ist er blind? - oder taub? Wer ist das?

Johannes saß im Gefängnis (vgl. Matt 11,2-6). Er hatte in der Wüste gepredigt und wollte die Menschen auf den kommenden Retter vorbereiten. Er forderte sie auf, ihr bisheriges Leben zu ändern und sich zu bessern. Er kritisierte die Selbstgerechten, die glaubten besser zu sein als alle anderen. Seine Kritik machte auch vor König Herodes Ausschweifungen nicht halt, der sich das natürlich nicht bieten ließ. Doch in jenem finsteren Kerker fragte sich Johannes, ob es das alles wert war. Johannes hatte Zweifel. Was ist, wenn Jesus gar nicht jener Retter, sondern nur ein gewöhnlicher Mensch ist? Warum sitze ich dann hier im Kerker? Habe ich alles falsch gemacht?

Lk 7,18 Und dem Johannes berichteten seine Jünger über dies alles.
Lk 7,19 Und Johannes rief zwei seiner Jünger herbei und sandte sie zum Herrn und <ließ ihm> sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?
Lk 7,20 Als aber die Männer zu ihm gekommen waren, sprachen sie: Johannes der Täufer hat uns zu dir gesandt und läßt <dir> sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten?
Lk 7,21 In jener Stunde aber heilte er viele von Krankheiten und Plagen und bösen Geistern, und vielen Blinden schenkte er das Augenlicht.
Lk 7,22 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote werden auferweckt, Armen wird gute Botschaft verkündigt!
Lk 7,23 Und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgert.


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