Lk 5,15 Aber die Rede über ihn verbreitete sich um so mehr; und
große Volksmengen versammelten sich, <ihn> zu hören und von
ihren Krankheiten geheilt zu werden.
Lk 5,16 Er aber zog sich zurück und war in einsamen Gegenden und
betete.
Das Beten steht im Zentrum des Lebens von Jesus. Es zeigt uns die Bedeutung
der Verbindung zu Gott. Beten ist weit mehr als das Bitten für Andere,
einen selbst oder das Gelingen von großen Missionsveranstaltungen.
Das Gebet ist der Raum, den wir Gott bewußt geben, um in unserem
Leben und in der Welt zu wirken.
Viele Christen träumen davon, daß die großen Volksmengen
in die Kirchen strömen, das Wort Gottes (die Bibel) hören wollen
und daran glauben, daß Gott auch heute noch sichtbar und mächtig
in dieser Welt wirkt. Auch wenn es nicht Jesu primärer Auftrag war
zu heilen - wie kann er sich in solch einer Situation zum Beten zurückziehen?
Beten - das kann doch jeder, immer und überall!? Diese Chance, Menschen
zu erreichen darf doch nicht vertan werden um des Gebets Willen!? Beten
kann man doch auch später!?
Jesus zieht sich in eine einsame Gegend zurück um zu beten. Er
kann nicht warten. Er will aus der Beziehung zu Gott leben und wirken und
nicht aus einer günstigen Gelegenheit heraus. Es kann und darf nicht
sein, daß wir so viel für Gott zu tun haben, daß für
ihn selbst keine Zeit mehr bleibt. ER ist schließlich alles in allem.
Wenn wir glaubhaft Menschen zu Gott führen wollen, muß die eigene
Sehnsucht nach IHM im Herzen brennen.
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