Lk 4,38 Er machte sich aber auf von der Synagoge und kam in das Haus
Simons. Die Schwiegermutter des Simon aber war von einem starken Fieber
befallen, und sie baten ihn für sie.
Lk 4,39 Und er beugte sich über sie, bedrohte das Fieber, und
es verließ sie; sie aber stand sogleich auf und diente ihnen.
Wenn Jesus Menschen, Engeln oder Dämonen Anweisungen gibt, verwundert
es nicht, daß diese darauf reagieren. Aber wie kann Jesus das Fieber
bedrohen? Kann denn "Fiber" hören oder gar verstehen was Jesus meint?
Nach menschlichen Erfahrungen macht es keinen Sinn, eine erhöhte
Körpertemperatur zu bedrohen. Hier werden wir jedoch mit dem absoluten
göttlichen Imperativ konfrontiert:
1.Mo 1,3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
Jesus tritt der Situation in der Autorität des Schöpfers gegenüber. Er muß nicht ein personhaftes Fieber davon überzeugen, doch bitte die Schwiegermutter des Petrus zu verschonen; vielmehr bedroht er das Fieber und das Fieber verschwindet. Die Schwiegermutter des Petrus steht sofort auf und bewirtet Jesus, gerade so, als habe sie niemals unter Fieber gelitten. Jesus versichert auch seinen Jüngern:
Mt 21,21 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr nicht allein das mit dem Feigenbaum Geschehene tun, sondern wenn ihr auch zu diesem Berg sagen werdet: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer! so wird es geschehen.
Könnte es sein, daß wir Jesu Herrlichkeit nur noch mit Worten
verkündigen, weil uns für Taten der Glaube fehlt?
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