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Rechtfertigungslehre


Stefan am Sonntag, den 23. Mai 2010 um 22:43:42 Uhr

Die Webbetreiberin ist eine Anhängerin der Rechtfertigungslehre ( siehe Impressum), die besagt, dass der bloße Glaube an Jesus Christus einen Menschen rechtfrertigen würde. Aus diesem Grunde lehnt sie die Stellen ab, in denen die tätige Liebe bzw. die Werke der Liebe für die Entwicklung und Seeligwerdung des Menschen beschrieben sind, obwohl so oft in der Bibel darauf hingewiesen wird.
Diese Abspaltung des Glaubens von der Liebe und Barmherzigkeit, welche ja eigentlich eins ausmachen, ist geradezu symbolisch für das Verhalten nahezu der gesamten Christenheit, welche zwar behauptet an Jesus Christus zu glauben aber seine Lehre in der Tat geradezu ins Gegenteil verkehrt, wie die grausame Geschichte der letzten Jahrhunderte gezeigt hat. Dies kann man wohl mit recht eine geistige Schizophrenie bzw. Persönlichkeitsspaltung nennen an der die Menschheit leidet. Der bloße Glaube an Jesus Christus wird die Menschheit davon nicht heilen können sondern nur die Liebe zum Nächsten und ein entsprechendes Leben danach.
In der Offenbarung ( Apokalypse ) wird diese Lehre als der feuerrote Drache beschrieben :
Emanuel Swedenborg deckt den geistigen Sinn dieser Bilder auf :

Zwölftes Kapitel
530. Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: ein Weib von der Sonne umgeben, und der Mond unter ihren Füßen, und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.
531. Und sie war schwanger, und schrie in Geburtswehen, und hatte Qual bei der Geburt.
532. Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel; und siehe ein großer feuerroter Drache, welcher sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Diademe hatte.
533. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde; und der Drache stand vor dem Weibe, das gebären wollte, um, sobald sie geboren, ihre Frucht zu verschlingen.
534. Und sie gebar einen männlichen Sohn, welcher alle Völkerschaften weiden soll mit der eisernen Rute; und ihre Frucht ward entrückt zu Gott und Seinem Thron.
535. Und das Weib floh in die Wüste, wo sie einen Ort hat von Gott bereitet, damit man dort sie nähre tausendzweihundertsechzig Tage.
536. Und es entstand ein Krieg im Himmel; Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen, und der Drache stritt und seine Engel,
8.Und siegten nicht, und ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
9. Und herabgeworfen ward jener große Drache, jene alte Schlange, genannt der Teufel und Satan, der alle Welt verführt; herabgeworfen ward er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm herabgeworfen.
10. Und ich hörte eine starke Stimme im Himmel rufen: Nun ist das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Gewalt Seines Christus geworden! Denn herabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie verklagt vor unserem Gott Tag und Nacht.
11. Und sie haben ihn besiegt durch das Blut des Lammesund durch das Wort ihres Zeugnisses; und haben ihre Seele nicht geliebt bis zum Tode.
12. Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darin wohnen! Wehe den Bewohnern der Erde und des Meeres! Denn herabgestiegen ist zu euch der Teufel und hat großen Zorn, weil er weiß, daß er wenig Zeit mehr hat.
13. Und als der Drache sah, daß er auf die Erde geworfen, verfolgte er das Weib, das den Sohn geboren hatte.
14. Und es wurden dem Weibe zwei Flügel des großen Adlers gegeben, um in die Wüste an ihren Ort zu fliegen, damit sie daselbst ernährt würde eine Zeit (und Zeiten) und eine halbe Zeit, vor dem Angesicht der Schlange.
15. Und die Schlange schoß aus ihrem Munde dem Weibe Wasser nach, wie einen Strom, um durch den Strom sie zu ersäufen.
16. Und die Erde half dem Weibe, und es öffnete die Erde ihren Mund und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde schoß.
17. Da ward der Drache zornig über das Weib und ging hin, Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes halten und das Zeugnis Jesu Christi haben.
Und ich stand auf dem Sand des Meeres.

536.„Und siehe ein großer feuerroter Drache“, Offb.12/3, bedeutet diejenigen in der protestantischen Kirche, die aus Gott drei und aus dem Herrn zwei machen und die tätige Liebe vom Glauben trennen, und diesen und nicht zugleich auch jene für seligmachend erklären.
Dies sind diejenigen, die hier und im Folgenden unter dem Drachen verstanden werden; denn sie sind wider die zwei wesentlichen Lehren der neuen Kirche, welche sind, daß Gott dem Wesen und der Person nach einer und in Ihm eine Dreieinheit ist, und daß dieser Gott der Herr ist, ferner: daß die tätige Liebe und der Glaube eins sind wie das Wesen und seine Form, und daß nur diejenigen die tätige Liebe und den Glauben haben, die nach den Zehn Geboten leben, nach denen man das Böse nicht tun darf, und insoweit das Gute der tätigen Liebe tut und das Wahre des Glaubens glaubt, als man das Böse nicht tut, sondern es als Sünde gegen Gott flieht, daß diejenigen, die aus Gott drei und aus dem Herrn zwei machen, und welche die tätige Liebe vom Glauben trennen, und diesen und nicht zugleich auch jene für seligmachend erklären, wider jene zwei wesentlichen Lehren der neuen Kirche sind, kann jeder einsehen, der darüber nachdenkt. Es wird gesagt, die aus Gott drei und aus dem Herrn zwei machen, und darunter werden diejenigen verstanden, die sich die drei Personen als drei Götter denken und das Menschliche des Herrn von Seinem Göttlichen trennen. Und wer denkt wohl anders und kann anders denken, wenn er nach der Glaubensformel betet, daß Gott der Vater um des Sohnes willen den Geist senden wolle? Betet er nicht zu Gott dem Vater als den einen Gott, und mit Rücksicht auf den Sohn als den anderen Gott, und um den Heiligen Geist als den dritten Gott? Hieraus erhellt, daß wer zwar in Gedanken die drei Personen zu einem Gotte macht, diesen, das heißt, seine Vorstellung doch wieder in drei Personen zerteilt, wenn er so betet. Ebendieselbe Glaubensformel macht auch aus dem Herrn zwei, weil man alsdann bloß an das Menschliche des Herrn und nicht zugleich an Sein Göttliches denkt; denn um des Sohnes willen, heißt um Seines Menschlichen willen, das am Kreuze gelitten hat. Hieraus kann nun offenbar sein, wer diejenigen sind, die unter dem Drachen verstanden werden, der die Frucht des Weibes verschlingen wollte und nachher das Weib um ihrer Frucht willen bis in die Wüste verfolgte. Der Drache heißt groß, weil alle Kirchen der Protestanten Gott in drei Personen zerteilen und den Glauben für allein seligmachend erklären, außer einigen hier und da, die über die Dreieinigkeit und den Glauben nicht ganz so denken. Diejenigen, die Gott in drei Personen teilen und fest bei den Worten der Athanasischen Lehre stehen bleiben: Eine Person ist die des Vater, die andere die des Sohnes und die dritte die des Heiligen Geistes; ferner: Der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott und der Heilige Geist ist Gott. Diese können, sage ich, aus dreien nicht einen Gott machen; sie können zwar sprechen, es sei ein Gott, allein sie können es nicht denken. Ebenso müssen diejenigen, die sich das Göttliche des Herrn von Ewigkeit als die zweite Person in der Gottheit denken und das Menschliche, das Er in der Zeit angenommen, sich wie das Menschliche eines anderen Menschen vorstellen, aus dem Herrn notwendig zwei machen, so bestimmt auch in der Athanasischen Lehre gesagt wird, daß Sein Göttliches und Menschliches eine Person seien, vereinigt wie Seele und Leib. Der Drache heißt feuerrot, weil das Feuerrote das Falsche bezeichnet, das aus dem Bösen der Lüste entspringt, welches das höllische Falsche ist. Da nun diese zwei Hauptlehren der protestantischen Kirchen Falsches sind, und das Falsche die Kirche verwüstet, indem es ihr Wahres und Gutes wegnimmt, so sind sie durch den Drachen vorgestellt worden. Dies deswegen, weil durch den Drachen im Worte die Verwüstung der Kirche bezeichnet wird, wie aus folgenden Stellen erhellen kann:
Ich will Jerusalem zu Trümmern machen, zur Drachenwohnung, und Jehudahs Städte in eine Wüste wandeln: Jer.9/11.
Siehe es kommt ein groß Getös vomLand der Mitternacht, zu wandeln Judahs Städte in eine Wüste, in eine Drachenwohnung: Jer.10/22.
Chazor soll zur Drachenwohnung werden, zur Einöde in Ewigkeit: Jer.49/33.
Damit sie eine Drachenwohnung sei, ein Vorhof für der Eule Töchter: Jes.34/13. In einer Drachenwohnung ist ihr Lager: Jes.35/7.
Ich will beraubt und nackt einhergehen, will klagen wie die Drachen, und trauern wie der Eule Töchter: Mi.1/8.(153).
Ich schrie, ich ward ein Bruder den Drachen, ein Genoß der Eule Töchter: Hi.30/28,29. In ihren Palästen werden Ijim Antwort geben, und Drachen in den Tempeln: Jes.13/22. Ein Steinhaufen soll Babel werden, eine Drachenwohnung, zum Spott und zum Entsetzen: Jer.51/37.
Zermalmet hast Du uns am Ort des Drachen, uns überzogen mit des Todes Schatten: Ps.44/19,20.
Die Berge Esaus machte ich zur Öde, und seine Erbschaft gab ich hin den Drachen der Wüste: Mal.1/3. So auch anderwärts, als: Jes.43/20; Jer.14/6; Ps.91/13,14; 5Mo.32/33.
Daß unter dem Drachen hier diejenigen verstanden werden, die im bloßen Glauben sind und die Werke des Gesetzes als nicht seligmachend verwerfen, ist mir in der Geisterwelt einige Male durch lebendige Erfahrung bestätigt worden; ich sah nämlich mehrere Tausende von ihnen in Versammlungen geordnet beisammen, und dann erschienen sie von Ferne wie ein Drache mit einem langen Schwanz, der mit Stacheln wie mit Dornen übersät war, die das Falsche bezeichneten. Einmal erschien mir auch ein noch größerer Drache, der seinen Rücken in die Höhe bog und seinen Schwanz bis an den Himmel erhob, mit dem Bestreben, die Sterne von da herabzuziehen. So ward vor meinen Augen offenbar, daß unter dem Drachen keine anderen verstanden werden.











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