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Kein anderer Maßstab


Oliver am Mittwoch, den 03. Oktober 2007 um 22:16:17 Uhr

Natürlich darf man Lorber genauso kritisch sehen, man soll es sogar, und das habe ich auch in verschiedenen Beiträgen getan. Nur sehe ich bei den Kritikern hier kein einziges schlüssiges Argument, das bezüglich der Heilsbotschaft einen Widerspruch zwischen Lorber und der Bibel belegen könnte. Es ist völlig richtig, daß der Ausspruch "es ist vollbracht" sich auf die Erlösung bzw. deren Ingangsetzung bezieht. Daß zugleich damit die Menschwerdung Gottes in vollem Sinne vollendet wurde, ist ein Aspekt, in dem ich mit Lorber übereinstimme, ich habe diesen Aspekt aber nicht als ein wesentliches Kriterium angegeben wollen, an dem man echte und falsche Propheten unterscheiden kann. Dieses Kriterium ist die Menschwerdung Gottes in dem Sinne, daß Gott es ist, der Mensch wird und nicht irgendein Mensch sich zur Gottheit erhebt. Und wenn Jesus bei Lorber als erhabener Gottmensch dargestellt wird, was von den Kritikern dieser Seiten ebenfalls bemängelt wird, dann ist das zwar einseitig, bezogen auf die schrecklichen Seelenkämpfe Jesu, die bei Lorber nicht beschrieben werden, aber es ist nicht falsch, es ist ein wahrer Aspekt von vielen.








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