zum Forum

Der das Geheimnis kennt


Oliver am Freitag, den 14. September 2007 um 17:26:44 Uhr

Die Begründung besteht im Wesentlichen darin, daß Lorber das neutestamentliche Kriterium, daß Jeder, der glaubt, daß Jesus (alsGott) ins Fleisch kam, aus göttlichem Geist spricht, jeder aber, der das nicht glaubt, aus antichristlichem Geist, im spirituellen Sinne erfüllt. Dies tun auch Jakob Böhme und Emanuel Swedenborg, und zwar jeder unabhängig und mit eigenen Worten. Falsche Propheten verwässern IMMER diese geistige Tatsache, die für das oberflächlich-rationalistische Verständnis eine Torheit ist (siehe Muslime - im Koran ist jedoch wenigstens dunkel angedeutet, daß Jesus das "Wort Gottes" sei), deren wenigstens intuitive Anerekennung aber für die innere Verbindung mit Jesus grundlegend wichtig ist. Alle falschen Propheten sind mehr oder weniger verkappte Arianer. So ist für Gabriele Wittek der "Christus" ein geschaffenes Wesen neben Gottvater, das ein "Drittel der Urkraft" enthält, und wurde unter Zuhilfenahme von Satana/Luzifer gezeugt. Damit stimmt sie mit Anita Wolf überein, von der Frau Wittek medial vieles abgekupfert hat. Auch Bertha Dudde ist im Wesentlichen ähnlicher Auffassung, wenn sie auch noch raffinierter und subtiler verschleiert. Bei ihr ist Jesus eine "höchste Lichtseele", die die Gottheit in sich aufnahm, indem sie als Form gänzlich von ihr durchstrahlt wurde. Als Seele sei sie aber mit Hilfe von Luzifer entstanden. Die Reihe dieser Fälschungen ließe sich noch "endlos" fortsetzen. Ein weiteres Kennzeichen für falsche Propheten nesteht darin, daß das Wesen des Bösen entweder verharmlost (Universelles Leben, Bahai-Religion, Sufi-Mystik), oder als ein absoluter Gegensatz (Dudde, Manichäismus, Gnostizismus) hingestellt wird wird. Beides ist falsch.
Der echte Prophet kennt und bekennt das Geheimnis Jesu, aber nicht nur mit äußeren Worten, sondern im Geist, der spirituellen Bedeutung nach. Er hat es erkannt. Wer es aber erkannt hat, der kann zwar persönlich irren, aber er ist kein "Antichrist".








Name:
E-Mail-Adresse:
Überschrift:
Beitrag: