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...Jesus lebt!




Eine Quelle durchbricht die Felsen der Wüste, neues Land breitet sich aus mit Kraft und Schönheit. Heil und Leben fluten über die trostlose Leere und verwandelt sie in einen Freudenschrei an die Welt. Ein Funke springt über und entfacht einen mächtigen Feuersturm. Wärme und Licht durchbrechen Dunkelheit und Tod.
Man wärmt sich in seinem Glanz. Man lebt von seiner Nähe. Er ist alles in allem. Er ist das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte. Er macht alles neu. Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, der helle Morgenstern, die Hoffnung, das Zentrum, der Kern, die Ursache und das Ziel. Er ist Friede, Freude, Heil, Liebe, Geborgenheit. Er ist die Hand, die auffängt, hält, tröstet, schützt und führt. Bei ihm ist Zuflucht. Er ist die Liebe, die niemals endet, der König, der für sein Volk stirbt. Er ist die Sehnsucht nach dem Verlorenen. Er weint sich die Augen aus nach seinen Kindern. Er gibt nie auf. Er gibt alles. Wo er ist, ist Himmel. Er ist das größte Abenteuer des Lebens! Du mußt ihn kennenlernen.

Es muß der 28. Februar '94 gewesen sein, als ich (Erik) in tiefer Not betete, ich käme mit meinem Leben nicht mehr klar. Ich schrie zu Gott, er solle es nehmen. Ich wollte es nicht mehr. Ich warf es ihm hin. Ich gab auf.
Und er nahm mein Leben an. Mir war damals nicht klar, welche Konsequenzen dieses Gebet haben könnte. Es war nur klar, daß etwas anders werden muß, weil ich so nicht mehr leben konnte. Von Gott wußte ich damals nur, daß es Menschen gibt, die sich immer noch diesem, wie ich dachte, alten frommen Märchen hingeben. Ich erlebte in einer christlichen Hochschulgruppe, daß es sogar scheinbar rationale Menschen gibt, die zu ihm beten und so lag es nahe, dies als letzten Ausweg wenigstens zu versuchen. Als ich einige Monate später den Opfertod Jesu verstand und annahm, bekam ich ein neues Leben. Ich habe diesen Schritt nie bereut. Ich lebe mein Leben mit Gott zusammen. Nicht, daß ich ihn sehen oder akustisch wahrnehmen könnte. Doch in vielem, was um mich herum und in mir passiert, erkenne ich Gott und verstehe, was er mir sagen will. Ich erlebe, wie die Bibel konkret in mein Leben hineinspricht und seitdem ich verheiratet bin erleben wir auch, daß Gott unsere Ehe segnet und führt. Wir erleben, wie Gott mit uns redet, uns zuhört, uns versteht, tröstet, ermahnt, liebt, uns und unsere Umwelt verändert. Mehr und mehr wächst diese Beziehung zu ihm. Wir lieben ihn. Er ist alles. Manches will der Satan noch zwischen Gott und uns stellen, aber wir wissen: Jesus ist der Sieger. Er bringt uns ans Ziel.

Aber Jesus hat noch andere Möglichkeiten, Menschen zu sich zu führen. Ich (Johanna) wuchs in einer christlichen Gemeinschaft auf. Von Kindesbeinen an waren mir die biblischen Geschichten bekannt. Beten gehörte zur Tagesordnung und Jesus war ja auch schließlich irgendwie wichtig. Ich mußte eigentlich nur "schön lieb" sein, mehr wollte dieser Jesus nicht.
Das blieb so, bis ich für meine Ausbildung als Zierpflanzengärtnerin ein Auto brauchte und so die Möglichkeit hatte, auch außerhalb meines Heimatdorfes Kontakte zu knüpfen. Ich traf auf eine christliche Jugendgruppe (Abe-Kids), mit der ich viel Freizeit verbrachte. Dort begriff ich, daß Jesus mehr von mir wollte: mich und mein Leben. Ich stand vor einer Entscheidung: Entweder ich lebe so weiter und lerne Jesus nie tiefer kennen, oder ich riskiere ein Leben mit ihm. Ich schob diese Entscheidung eine Zeit lang vor mir her, aus Angst, er würde Unmögliches von mir verlangen. Nachdem ich den Schritt gewagt hatte, änderte sich scheinbar nichts. Ich habe mir nicht einmal das Datum gemerkt, aber ich weiß jetzt sicher:
Jesus führt mein Leben. Auch durch Dunkelheiten. Er liebt mich und eines Tages werde ich ihn sehen!

Gott lebt, und wir laden Dich nun ein, ihn auch kennen zu lernen. Es kostet Dein Leben (es gehört dann nicht mehr Dir). Aber Jesus ist es wert. Er steht vor Deiner Tür und klopft an. Auch wenn Du ihn jetzt nicht siehst. Er hört Dich jetzt. Er sieht Dich jetzt. Er ist jetzt ganz nah bei Dir. Du kannst mit ihm reden.
Du kannst ihm Dein Leben übergeben. Du kannst ihm alle Sünden, alle Schuld, alles, was Dich von ihm trennt ehrlich bekennen und den stellvertretenden Tod Jesu, den Du verdient hättest, dankbar annehmen. Du kannst ihn bitten, in Dein Leben zu kommen. Das könnte sich dann z.B. so anhören (von Pro Christ '97):

"Jesus ich danke dir, daß du mich liebst.
Ich habe deine Einladung gehört und ich öffne dir mein Leben.
Ich bekenne dir meine Sünde und ich bitte dich um Vergebung.
Ich danke dir, daß du am Kreuz für mich gestorben bist.
Und daß du mir all meine Sünden vergeben hast.
Du sollst der Herr sein.
Hilf mir, daß ich deinen Willen kennenlerne und tue.
Ich danke dir dafür, daß du mich angenommen hast.
Amen."

Diese Entscheidung ist keine Privatsache. Darum suche die Gemeinschaft von Christen. Bekenne Dich öffentlich zu Deinem Glauben. Du sollst nicht alleine bleiben. Sieh mal unter der Rubrik "darüber reden"/"Links"/"Christen". Du kannst uns auch mailen.

Gottes Einladung gilt. Hierzu erklärt Jesus in der Bibel seinen religiösen Zeitgenossen anhand einer Geschichte einige Wesenszüge seines Vaters:
(Lukas 15,11-32 aus "Hoffnung für Alle") «Ein Mann hatte zwei Söhne», erzählte Jesus. «Eines Tages sagte der Jüngere zu ihm: `Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe ausbezahlt haben.' Da teilte der Vater sein Vermögen unter ihnen auf. Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Endlich konnte er sein Leben in vollen Zügen genießen. Er leistete sich, was er wollte, bis er schließlich keinen Pfennig mehr besaß. Zu allem Unglück brach in dieser Zeit eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht. In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. Oft quälte ihn der Hunger so, daß er froh gewesen wäre, etwas vom Schweinefutter zu bekommen. Aber selbst davon erhielt er nichts. Da kam er zur Besinnung: `Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?' Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn. Doch der Sohn bekannte: `Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.' Sein Vater aber befahl den Knechten: `Beeilt euch! Holt den schönsten Anzug, den wir im Hause haben, und gebt ihn meinem Sohn. Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn! Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden.' Und sie begannen ein fröhliches Fest. Inzwischen kam der ältere Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. Erstaunt fragte er einen Knecht: `Was wird denn hier gefeiert?' `Dein Bruder ist wieder da', antwortete er ihm. `Dein Vater hat sich darüber so gefreut, daß er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.' Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm und bat: `Komm und freu dich mit uns!' Doch er entgegnete ihm bitter: `Wie ein Arbeiter habe ich mich all diese Jahre für dich geschunden. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal hätte richtig feiern können. Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht und alles verpraßt hat, jetzt gibt es gleich ein Fest, und du läßt sogar das Mastkalb schlachten!' Sein Vater redete ihm zu: `Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern. Denn dein Bruder war für uns tot, jetzt hat für ihn ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden!'»

Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
(Mt 6,9-10)

Es spricht,
der dies bezeugt:

Ja, ich komme bald.

Amen, ja, komm,
Herr Jesus.

Die Gnade des Herrn Jesus
sei mit allen!
(Off 22,20-21)