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JesusLEBT-Andacht




Lk 10,13 Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Betsaida! Denn wenn in Tyrus und Sidon die Wunderwerke geschehen wären, die unter euch geschehen sind, längst hätten sie, in Sack und Asche sitzend, Buße getan.
Lk 10,14 Doch Tyrus und Sidon wird es erträglicher ergehen im Gericht als euch.
Lk 10,15 Und du, Kapernaum, wirst du etwa bis zum Himmel erhöht werden? Bis zum Hades wirst du hinabgestoßen werden.
Lk 10,16 Wer euch hört, hört mich; und wer euch verwirft, verwirft mich; wer aber mich verwirft, verwirft den, der mich gesandt hat.


Es wäre vermessen, wenn sich die Jünger selbst zu Gott machen würden und die Städte, die mit Gott nichts zu tun haben wollen, vernichten würden. Die Jünger kündigten das Gericht Gottes an und taten damit einen Dienst an der Stadt. Schon bei Ninive wurde deutlich, daß Gott mit der Ankündigung des Gerichts eine letzte Chance gibt, die in Ninive auch genutzt wurde (vgl. Jona). Andere Städte, wie z.B. Soddom, wurden vernichtet. Es mag befremdlich erscheinen, daß Gott Gericht hält über ganze Städte. Es mag schwer fallen einzusehen, daß es nicht nur Einzelne sind, die aus Gottes Sicht verloren sind, aber es ist die Realität. Nicht unsere gut gemeinten Lösungen sind entscheident, nicht unsere Alternativen zum Reich Gottes sondern Gott. Niemand hielt es für möglich, daß die Titanic sinkt, niemand wollte es wahrhaben. Es wären zu viele Opfer, als daß so etwas passieren könnte. Die, die es ankündigten, wurden nicht ernst genommen. Die meisten feierten weiter, in der Überzeugung, die Titanic könne nicht sinken. Sie sagten, nicht einmal Gott könne dieses Schiff versenken. Es versank. Und es genügte ein Eisberg.

Viele halten oder hielten unsere Kultur, unseren Wohlstand und den militärischen Frieden für selbstverständlich und unangreifbar. Aber gerade die jüngsten Ereignisse in New York und Washigton zeigen, daß selbst die Zentren wirtschaftlicher und militärischer Macht nicht immun sind. Kapernaum wurde die zweite Heimat von Jesus aber auch das ist für die Menschen dieser Stadt keine Eintrittskarte ins Paradies. Darum ist es nur klug auf den zu hören, der schließlich das letzte Wort zu sagen hat: Jesus.

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