Lk 8,16 Niemand aber, der eine Lampe angezündet hat, bedeckt sie
mit einem Gefäß oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt
sie auf ein Lampengestell, damit die Hereinkommenden das Licht sehen.
Lk 8,17 Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar werden wird,
auch <ist> nichts geheim, was {nicht} bekannt wird und ans Licht kommt.
Jesus spricht zu der großen Volksmenge in einem Gleichnis, "damit
sie sehend nicht sehen und hörend nicht verstehen." Aber warum redet
er dann überhaupt? Was will er denn dann?
"Niemand aber, der eine Lampe angezündet hat, bedeckt sie mit
einem Gefäß oder stellt sie unter ein Bett, sondern er stellt
sie auf ein Lampengestell, damit die Hereinkommenden das Licht sehen."
- genau das könnte man Jesus voreilig vorwerfen. Doch soweit kommt
es gar nicht. Er greift diesen Gedanken selbst auf und bestätigt ihn.
Seinen Jüngern erklärte er das Gleichnis. Sie wurden eingeweiht
und erfahren nun, warum. Sie sollen Jesu Worte weitertragen und sie werden
"fruchtbaren Boden" finden, in dem der Samen aufgeht.
Apg 1,8 Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde.
Nichts von dem, was die Jünger mit Jesu erlebten, bleibt der Öffentlichkeit
verschlossen. Es soll alles an die Öffentlichkeit. Es ist das unglaubliche
Vorrecht, daß Gott jedem von uns, der zu ihm gefunden hat, eine entscheidende
Aufgabe bei der Rettung der Menschheit anvertraut: Wir dürfen ihnen ausrichten, daß Gott die Hand der Versöhnung
entgegenstreckt. Wir können erzählen, wie Gott uns gefunden hat,
was wir mit ihm erleben und wie er uns führt. Auch Lukas, von dem
der Bibeltext stammt, ist einer, auf den dieser Funke übergesprungen
ist.
Damals zündete Jesus ein Licht an, und es hat über die Jahrtausende
Menschen den Weg gezeigt. Es führt auch heute noch zum Ziel.
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