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JesusLEBT-Andacht




Lk 6,43 Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, auch wieder keinen faulen Baum, der gute Frucht bringt;
Lk 6,44 denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man nicht Feigen, auch liest man von einem Dornbusch keine Trauben.
Lk 6,45 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse bringt aus dem bösen das Böse hervor; denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund.


Es ist wie gesagt gefährlich, sich von Menschen führen zu lassen, die selbst blind sind, die selbst einen Balken im Auge haben. Aber woran erkennt man, wem man vertrauen kann? Jesus macht das von der Frucht abhängig. Ein Baum wächst und wenn die Zeit dazu gekommen ist, reifen Früchte an ihm. Ein Kind mag einen Apfelbaum nicht von anderen Bäumen unterscheiden können, aber wenn die Zeit dazu gekommen ist, die Früchte in der Sonne leuchten, und es herzhaft in einen dicken roten Apfel beißt, dann weiß es diesen Baum als Apfelbaum zu schätzen. Wenn Menschen ihre Irrwege einsehen und zu Jesus umkehren, beginnt Jesus an ihnen zu arbeiten. Wir verändern uns. Das muß von außen nicht sofort zu sehen sein, aber irgendwann, wenn die Zeit dazu gekommen ist, werden die Veränderungen an uns auch unser Umfeld prägen. Früchte werden sichtbar. Paulus erwähnt in seinem Brief an die Gemeinde in Galatien einige Früchte, die aus uns selbst (Fleisch), und andere, die aus der Beziehung zu Gott (Geist) heraus wachsen:

Gal 5,15 Wenn ihr aber einander beißet und fresset, so sehet zu, daß ihr nicht voneinander verzehrt werdet.
Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geiste, und ihr werdet die Lust des Fleisches nicht vollbringen.
Gal 5,17 Denn das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch; diese aber sind einander entgegengesetzt, auf daß ihr nicht das tuet, was ihr wollt.
Gal 5,18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter Gesetz.
Gal 5,19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches, welche sind: Hurerei, Unreinigkeit, Ausschweifung,
Gal 5,20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Sekten,
Gal 5,21 Neid, Totschlag, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, von denen ich euch vorhersage, gleichwie ich auch vorhergesagt habe, daß, die solches tun, das Reich Gottes nicht ererben werden.
Gal 5,22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit;

Es ist wichtig diese Früchte zu beachten, wenn Menschen Verantwortung gegeben wird. So zum Beispiel bei der Wahl von Diakonen:

Apg 6,1 In diesen Tagen aber, als die Jünger sich mehrten, entstand ein Murren der Hellenisten gegen die Hebräer, weil ihre Witwen bei der täglichen Bedienung übersehen wurden.
Apg 6,2 Die Zwölf aber riefen die Menge der Jünger herbei und sprachen: Es ist nicht gut, daß wir das Wort Gottes vernachlässigen und die Tische bedienen.
Apg 6,3 So seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern unter euch, von <gutem> Zeugnis, voll Geist und Weisheit, die wir über diese Aufgabe setzen wollen!
Apg 6,4 {Wir} aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren.
Apg 6,5 Und die Rede gefiel der ganzen Menge; und sie erwählten Stephanus, einen Mann voll Glaubens und Heiligen Geistes, und Philippus und Prochorus und Nikanor und Timon und Parmenas und Nikolaus, einen Proselyten aus Antiochia.
Apg 6,6 Diese stellten sie vor die Apostel; und als sie gebetet hatten, legten sie ihnen die Hände auf.
Apg 6,7 Und das Wort Gottes wuchs, und die Zahl der Jünger in Jerusalem mehrte sich sehr; und eine große Menge der Priester wurde dem Glauben gehorsam.

Die Diakone sollten einen guten Ruf, eine enge Beziehung zu Gott und Weisheit haben. Nicht Amt, Beruf, Geld, Parteibuch oder die "richtigen" Freunde sollen Menschen auszeichnen, denen Macht gegeben wird, sondern die Früchte, die sie hervorbringen. Es ist eine Aufgabe von Christen, es der Welt vorzumachen. Wenigstens in den Kirchen sollte das beherzigt werden, damit das Wort Gottes auch heute wächst und sich die Zahl der Jünger mehrt.

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