Lk 3,21 Es geschah aber, als das ganze Volk getauft wurde und Jesus
getauft war und betete, daß der Himmel geöffnet wurde
Lk 3,22 und der Heilige Geist in leiblicher Gestalt wie eine Taube
auf ihn herabstieg und eine Stimme aus dem Himmel kam: Du bist mein geliebter
Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen gefunden.
Jesus läßt sich taufen. Diese Taufe steht am Anfang seines
öffentlichen Wirkens. Die Taufe ist dabei weit mehr als ein Ritual.
Hier stellt sich Jesus öffentlich zu seinem Vater - zu Gott. Er betet.
Dieses innerliche Verhältnis zu Gott findet in der Taufe seinen Ausdruck.
Und die Antwort des Vaters läßt nicht lange auf sich warten.
Er stellt sich zu seinem Sohn.
Es ist ein wesentlicher Aspekt der Taufe, daß der Mensch, der
zu Jesus gehört, dies in der Taufe vor der sichtbaren und unsichtbaren
Welt bekennt. Jesus hat dies getan und er versichert uns:
Mt 10,32 Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird,
zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmeln
ist.
Der Gläubige läßt sich taufen auf den Namen des Vaters,
des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und Gott bekennt sich zu dem Täufling:
Du bist mein geliebtes Kind.
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